Mittwoch, 3. Juni 2026

DAY 10

 

Dauer:              6 h 27 min  

Distanz:                36,2 km

Schleusen:              6

Schachtschleuse:    1

 

Heute ging es weiter auf der Strecke und das Highlight sollte die Schachtschleuse Rechicourt sein, die mit einer Fallhöhe von fast 16 Metern die höchste französische Kanalschleuse ist. Sie ersetzt eine Schleusenkette von 6 Schleusen und brachte den Berufsschiffen eine Zeitersparnis von 6 Stunden. Sie wurde zwischen 1960 und 1965 gebaut und wurde schon damals als "Sparschleuse" konstruiert, d.h. sie speichert einen Teil des abgelassenen Wassers in einem unterirdischen Reservoir und nutzt es bei der nächsten Bergschleusung wieder.

Auch dieses Bauwerk zu befahren ist immer wieder ein Erlebnis. Sieht wahnsinnig bedrohlich aus, ist aber ganz geschmeidig und entspannt zu bewältigen.

Nach der Schachtschleuse geht es durch einen größeren See und es folgen 6 weitere Schleusen bis zu unserem heutigen Ziel Lagarde. Die erste Schleuse hat gleich mal gezickt, damit es uns nicht zu wohl wird. Mit der Fernbedienung hatte ich sie aktiviert, was auch mit Blinksignal bestätigt wurde, aber an der Schleuse angekommen war die Ampel aus und die Schleuse machte keine Anstalten irgend etwas zu tun. Wir mussten also anlegen, zur Schleuse latschen und über das Schleusentelefon Bescheid sagen. Dies funktionierte aber relativ schnell und wir konnten einfahren.

Der Rest der Strecke war kalt und windig, wie der Rest heute auch, aber sonst problemlos bis Lagarde. 

Dort angekommen haben wir einen schönen Liegeplatz bekommen und hier bleiben wir zwei Tage.

👍 

 






 















                             Schwimmt nicht mehr so richtig, aber Sat TV 😂
 

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